Letzte Änderung: 19. März 2020

Bochumer Jessup Team gewinnt einen Der Preise für besten Schriftsatz

Bild

Vom 4. bis 7. März 2020 organisierte die Georg-August-Universität Göttingen und ihr Institut für Völkerrecht und Europarecht die German National Rounds der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition 2020. Bei diesem studentischen Wettbewerb handelt es sich um die weltweit älteste Verhandlungssimulation in englischer Sprache. Die Studierenden übernehmen die Rolle von Anwälten und vertreten einen fiktiven Staat vor dem Internationalen Gerichtshof. Dazu reichen sie zunächst Schriftsätze ein. In den National Rounds treten dann jeweils zwei Teams verschiedener Universitäten gegeneinander an. Vor Richterbänken, die mit hochrangigen Wissenschaftlern und Praktikern besetzt sind, müssen die Teams ihre Rechtsansichten in mündlichen Plädoyers verteidigen und kritische Fragen beantworten. Der deutsche Vorentscheid dient jedes Jahr dazu, die besten der teilnehmenden deutschen Teams für den nachfolgenden internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Für Bochum trat in Göttingen ein vierköpfiges Team der Juristischen Fakultät an: Frau Vanessa Bliecke, Frau Nadine Grünhagen, Herr Paul Matthies und Frau Dilara Karmen Yaman.

Nach erfolgreichen Vorrunden gegen starke Teams der Universitäten Heidelberg, Passau, Kiel sowie der Humboldt-Universität Berlin plädierte das Bochumer Team im Viertelfinale gegen den späteren Drittplatzierten, das Team der Universität Freiburg. Nach einem intensiven Schlagabtausch vor einer harten Richterbank musste sich das Bochumer Team leider geschlagen geben. Das Bochumer Team belegt im Endergebnis aber einen sehr erfreulichen 7. Platz bei diesmal 17 teilnehmenden deutschen Universitäten. Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs war die Bucerius Law School. Den zweiten Platz errang das Team der Hertie School of Governance, den dritten das der Universität Freiburg.

Das diesjährige Team der RUB konnte sich nicht nur durch großartige mündliche Leistungen hervortun; der Schriftsatz für den Respondent (entspricht dem Antragsgegner), wurde als der deutschlandweit beste Schriftsatz in seiner Kategorie ausgezeichnet.

Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Adelheid Puttler, LL.M., betreute Frau Wiss. Mitarb. Jule Giegling sowie die Fachsprachendozentin und Geschäftsführerin des ZFI Frau Dr. Judit Beke-Martos das Team. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von den Vorjahresteilnehmern Frau Ella Schönleben, Herrn Rouven Diekjobst, Frau Judith Prasse und Herrn Darius Bentrup. Ein herzlicher Dank gilt auch Frau Prof. Dr. Sabine Swoboda, dem großartigen Jessup Alumni-Netzwerk der RUB sowie den Kanzleien Kümmerlein in Essen (insbesondere Herrn Rechtsanwalt Dr. Michael Neupert) und Taylor Wessing in Düsseldorf (insbesondere Herrn Rechtsanwalt Dr. Christian Werthmüller), ohne deren Unterstützung eine solch erfolgreiche Teilnahme nicht möglich gewesen wäre. Weitere Informationen zum Bochumer Team und der Teilnahme am Jessup Moot Court erteilt gerne Frau Wiss. Mit. Jule Giegling. Näheres ist auch zu finden unter http://www.ruhr-uni-bochum.de/ls-puttler/mootcourt.html.