Letzte Änderung: 23. März 2018

FAQ

Alle häufigen Fragen (FAQ) zu sämtlichen Belangen rund um das Grundstudium

  • Wie lange dauert das (Grund-) Studium?

    Die Regelstudienzeit beträgt 9 Semester. Davon entfallen auf das das Grundstudium vier Semester, also zwei Jahre.

  • Was ist, wenn das Grundstudium nicht in der Regelstudienzeit geschafft wird?

    Die Studiendauer wirkt sich an zwei Stellen Ihres Studiums aus:
     

    Zunächst ist sie relevant für die Förderung nach dem BAföG. Die Förderungshöchstdauer beträgt hierbei im Grundsatz neun Semester, wobei ab dem Ende des vierten Fachsemesters fortlaufend Leistungsnachweise zur Weiterförderung erbracht werden müssen. Näheres dazu hier.

    Weiterhin hat eine kürzere Studiendauer einen Vorteil im Rahmen der staatlichen Prüfung. Eine Anmeldung bis zum Ende des siebten Fachsemesters ermöglicht das sog. Abschichten gem. § 12 JAG, eine Meldung bis zum Ende des achten Fachsemesters die ermöglicht die Teilnahme am Freiversuch gem. § 25 JAG. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie auf der Seite des jeweiligen JPAs.

  • Wie läuft das Grundstudium ab?

    Der genaue Ablauf hängt davon ab, ob Sie im Winter-, oder Sommersemester beginnen. Einen davon abhängigen Verlaufsplan finden Sie anbei:
    Studienverlauf WiSe
    Studienverlauf SoSe

    In den ersten drei Fachsemestern wird darüber hinaus von der Fakultät ein Simultanplan gestellt. Dieser Stundenplanvorschlag ist dabei auf den oben angegebenen Verlauf abgestimmt.

    Sollte es darüber hinaus Planungsbedarf geben, hilft das Vorlesungsverzeichnis und die Studienberatung.

  • Was ist die Zwischenprüfung und wofür brauche ich sie?

    Die Zwischenprüfung ist keine eigenständige und einzeln ablegbare Prüfung. Sie wird vielmehr studienbegleitend im Grundstudium (Abschluss i.d.R. nach dem 4. oder 5. Semester) abgelegt. Ohne den Nachweis der erfolgreichen Zwischenprüfung ist weder die Meldung zur Ersten Prüfung, noch für die Klausuren oder die Seminararbeit im Schwerpunktbereich möglich.

  • Was brauche ich, um die Zwischenprüfung zu bestehen?

    Für die erfolgreiche Zwischenprüfung müssen nach der Studien- und Prüfungsordnung die folgenden Leistungen erbracht werden:

    • Nachweis von 6 credit points durch 2 Grundlagenscheine, mindestens einer davon in einem rechtsgeschichtlichen Fach erworben. Dabei kann auch für die Zwischenprüfung ein qualifizierter Grundlagenschein eingereicht werden, dieser ist dann jedoch verbraucht und kann nicht noch einmal für die Anmeldung zur Seminararbeit im Rahmen des universitären Schwerpunktbereichs vorgelegt werden.
    • Bestandene Semesterabschlussklausuren (bei Nichtbestehen je 1x wiederholbar):
      • 27 credit points im Bürgerlichen Recht
      • 12 credit points im Strafrecht
      • 21 credit points im Öffentlichen Recht
         
    • Je eine bestandene Anfängerhausarbeit aus dem Zivil-, Straf-, und Öffentlichem Recht (Bei Nichtbestehen je zwei Mal wiederholbar; wenn der dritte Versuch fehlschlägt, folgt eine Zwangsexmatrikulation)
  • Werden alle Vorlesungen in jedem Semester angeboten?

    Nein. Sogar nur die wenigsten Vorlesungen. Jedes Semester werden angeboten: Grundlehren des Bürgerlichen Rechts I – BGB AT, Grundlehren des Bürgerlichen Rechts II – Schuldrecht AT, Staatsrecht I – Grundrechte, Staatsrecht II – Staatsorganisationsrecht. Außerdem ist es in jedem Semester möglich, einen rechtsgeschichtlichen, einen qualifizierten und einen normalen Grundlagenschein zu erwerben. Darüber hinaus kann auch der Fremdsprachennachweis in jedem Semester erbracht werden.

  • Kann ich eine Klausur nachschreiben?

    Nein, dies ist nicht möglich. Vielmehr muss dann auf das nächste Semester, in der diese Vorlesung – und mithin auch die nötige Klausur – angeboten wird, abgewartet werden. Dabei ist zu beachten, dass nur wenige Vorlesungen jedes Semester angeboten werden (siehe hierzu Frage 6). Hieran ändert auch eine Verhinderung im Krankheitsfalle nichts.

  • Muss ich mich zu Veranstaltungen anmelden?

    Anmeldungen erfolgen grundsätzlich – sofern nicht anders angekündigt – nur für Prüfungen, nicht für Veranstaltungen.
    Das heißt für Sie: Im Normalfall ist eine Anmeldung zu den Veranstaltungen nicht nötig. Ausnahmen gelten insbesondere im Bereich der Fremdsprachennachweise und Schlüsselqualifikationen.
    Sollte eine Anmeldung nötig sein, suchen Sie sich diese Veranstaltung heraus und wählen Sie die gewünschte Prüfung aus. Achtung: Es gibt meist mehrere davon - hier ist es wichtig, dass Sie diejenige auswählen, die Ihrem Studiengang entspricht.
    Genaueres erfahren Sie im Handbuch Jura.

  • Muss ich mich zu Prüfungsleistungen (Klausuren, Hausarbeiten, etc.) anmelden?

    Ja, andernfalls wird kein Leistungsnachweis ausgestellt. Die angebenden Fristen sind dabei Ausschlussfristen, eine Nachmeldung ist nicht möglich.

  • Was ist, wenn ich eine Prüfungsleistung (Klausuren, Hausarbeiten, etc.) nicht mitschreiben kann?

    Sollten Sie dies frühzeitig erkennen, ist eine Abmeldung möglich. In der Regel läuft die Frist hierfür eine Woche vor der Prüfung ab. Sollten sie unerwartet an der Prüfung nicht teilnehmen können, kann dies nur berücksichtigt werden, sollten Sie die Gründe hierfür unverzüglich dem Prüfungsamt mitteilen und glaubhaft machen. Von einem Prüfling, der sich mit Krankheit entschuldigt, kann die Vorlage eines ärztlichen Attests verlangt werden. Der Prüfungsausschuss entscheidet über die Anerkennung der Entschuldigungsgründe durch schriftlichen Bescheid, der bei Ablehnung zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist. Werden die Gründe anerkannt, erhält die/der Studierende die Möglichkeit, ohne Verbrauch eines Versuches, die Teilprüfung in den nächsten Semestern nachzuholen, so § 33 SPO.

  • Wie oft kann ich Klausuren im Grundstudium wiederholen?

    Nicht bestandene Klausuren können einmal wiederholt werden. Sollte die Klausur auch im zweiten Versuch nicht bestanden werden, können die CP im jeweiligen Fach nicht mehr erreicht werden. Sollte es dennoch weiterhin möglich sein, durch das Bestehen der anderen Klausuren des Rechtgebiets die Zwischenprüfung zu erreichen, folgen keine weiteren Konsequenzen. Zumeist wirkt sich daher das Nichtbestehen einer Klausur auch nicht auf den weiteren Studienverlauf aus, da das Erreichen der notwendigen CPs auch weiterhin möglich ist. Erst sobald dies nicht mehr der Fall ist, folgt die Exmatrikulation.

  • Wie oft kann ich Hausarbeiten wiederholen?

    Die Hausarbeit eines Rechtsgebiet kann zweimal wiederholt werden. Sollte eine Hausarbeit innerhalb eines Rechtgebiets – das genaue Fach ist dabei irrelevant – nicht bestanden werden, folgt die Zwangsexmatrikulation.

  • Wofür gibt es AGs?

    In Arbeitsgemeinschaften werden ausgewählte Rechtsfragen und Probleme der Fallbearbeitung vorlesungsbegleitend in kleineren Gruppen erörtert, und zwar in Absprache mit der Dozentin bzw. dem Dozenten der jeweiligen Vorlesung, § 12 Abs. 2 SPO.

  • Was sind Grundlagenscheine?

    Grundlagenveranstaltungen sind Veranstaltungen zu Rechtsgeschichte, Kirchenrecht, Rechtsphilosophie, Rechtsvergleichung, Rechtssoziologie, Verwaltungslehre, Allgemeine Rechtslehre, Allgemeine Staatslehre, ferner Methodenlehre, Rechtstheorie, Kriminologie sowie sonstige Veranstaltungen, welche die wirtschaftlichen und politischen Bezüge des Rechts behandeln, § 12 Abs. 3 SPO.

  • Was ist der qualifizierte Grundlagenschein und wofür brauche ich ihn?

    Der qualifizierte Grundlagenschein ist Anmeldevoraussetzung für die Seminararbeit im Bereich der universitären Schwerpunktbereichsprüfung und somit kein Teil des Grundstudiums. Die Veranstaltungen, die den Erwerb eines solchen Nachweises ermöglichen sind im Vorlesungsverzeichnis mit *** gekennzeichnet.

  • Was ist der Klausurenkurs für Fortgeschrittene?

    Auch dieser ist nicht Teil des Grundstudiums, wird aber zumeist währenddessen absolviert. Die erfolgreiche Teilnahme an je einem Klausurenkurs für Fortgeschrittene im Bürgerlichen Recht, im Strafrecht und im Öffentlichen Recht ist dabei Anmeldevoraussetzung für die Anmeldung zur Seminararbeit im Schwerpunktbereich. Diese Klausurenkurse umfassen den gesamten Stoff der Pflichtfächer gemäß § 11 Abs. 2 JAG NRW. In den Klausurenkursen werden jeweils vier Aufsichtsarbeiten gestellt und bewertet. Ein Zeugnis über die erfolgreiche Teilnahme wird ausgestellt, wenn mindestens zwei Aufsichtsarbeiten mit jeweils mindestens der Note „ausreichend“ (4 bis 6 Punkte) bewertet wurden, so § 39 Abs. 3 SPO.

  • Ich bin Studienortswechsler – Welche Leistungen werden mir angerechnet?

    Eine pauschale Antwort hierzu lässt sich nicht treffen. Leistungen sind anrechenbar, soweit diese vergleichbar sind. Hierüber entscheidet das Prüfungsamt der Fakultät.

  • Wie beantrage ich das Zwischenprüfungszeugnis?
    1. Bitte prüfen Sie zunächst, ob alle erforderlichen Leistungsnachweise in eCampus erfasst sind. Wenn etwas fehlt, können Sie den Schein selbst nacherfassen.
      Wie das geht, können Sie dem Handbuch Jura entnehmen. Wichtig: Ein von Ihnen selbständig nacherfasster Leistungsnachweis muss zunächst bestätigt werden. Bitte reichen Sie dazu den Originalschein bei Herrn Andree Husemann (E-Mail: andree.husemann@rub.de) ein.
    2. Zwischenprüfung besteht aus insgesamt 5 Modulen: Grundlagenfächer, Bürgerliches Recht, Öffentliches Recht, Strafrecht und integrierte Hausarbeiten.
      Diese Module müssen Sie in Campus Office abschließen. Eine Anleitung finden Sie ebenfalls im o.g. Handbuch.
    3. Wenn Sie alle Module abgeschlossen haben, schreiben Sie bitte eine formlose E-Mail an pruefungsamt@jura.rub.de (Matrikelnummer nicht vergessen!) mit der Bitte um Ausstellung des Zwischenprüfungszeugnisses.
    4. Sie können Ihr Zwischenprüfungszeugnis während der Öffnungszeiten im Prüfungsamt, GC 6/37-38, abholen. Die Bearbeitung dauert in der Regel ungefähr eine Woche, während der Anmeldephase zur Schwerpunktbereichsprüfung kann es ein paar Tage länger dauern. Eine gesonderte Nachricht, dass Ihr Zeugnis fertig ist, erhalten Sie nicht.